Der Name Biedermann ist ein Teil der Geschichte der Medizintechnik

Die Wurzeln unseres Unternehmens  reichen bis in das Jahr 1916 zurück, als Max Biedermann, der Urgroßvater der heutigen Inhabergeneration, zusammen mit Prof. Ferdinand Sauerbruch, in der Werkstatt der Deutschen Ersatz-Glieder Anstalt (DERSA) in Singen Kriegsversehrte mit innovativen Prothesen versorgte.

    1916

    Mit dem Techniker Max Biedermann gelingt Prof. Sauerbruch ein entscheidender Durchbruch bei der Armprothesenversorgung. Mit dem "Sauerbruch-Arm", den Max Biedermann mitentwickelt und umgesetzt hat, konnten Ergebnisse erzielt werden, die den bis dato bekannten Versorgungen deutlich überlegen waren.

    1918

    Max Biedermann folgt Prof. Sauerbruch nach München und baut dort die Orthopädische Werkstätte an der Chirurgischen Klinik auf.    

    1927

    Gründung der Orthopädischen Werkstätte in der Chirurgischen Universitätsklinik der Charité in Berlin, ebenfalls in Zusammenarbeit mit Prof. Sauerbruch.    

    1950

    Nach Ende des Zweiten Weltkrieges, als die Werkstätte zu einem DDR-Staatsbetrieb wurde, zieht Max Biedermanns Sohn Walter zurück in die schwäbische Heimat und führt dort das Unternehmen unter neuer Firmierung fort. 

    1986

    Sein Sohn, Lutz Biedermann, entwickelt in Zusammenarbeit mit dem Wirbelsäulenspezialisten Professor Dr. Jürgen Harms die weltweit erste Polyaxialschraube und einen Wirbelkörperersatz. Sie basieren auf dem sogenannten "Load Sharing Konzept". 

    1988

    Gründung der Biedermann Motech am heutigen Standort in Villingen-Schwenningen. 

    1993

    Gründung des Joint Ventures DePuy Motech mit dem Partner DePuy in den USA mit dem Fokus auf Wirbelsäulenimplantatsysteme.

    1996

    Gründung des Max Biedermann Instituts in Berlin, unter dem Dach der Steinbeis-Stiftung. Ziel dieses Instituts ist es, herausragende, nationale und internationale Forschungs- und Entwicklungsprojekte für innovative, neue Produkte, Verfahren, Leistungen und die Aufklärung von Phänomenen insbesondere auf den Gebieten Orthopädie, Traumatologie und Chirurgie finanziell und logistisch zu unterstützen.

    1998

    Biedermann Motech feiert 10-jähriges Jubiläum. Das Joint Venture DePuy AcroMed stößt mit dem Verkauf von Wirbelsäulenimplantaten weltweit auf Platz Nr. 2 vor.

    2000

    Einführung des weltweit ersten Mini-Polyaxialschraubensystems.

    2002

    Gründung des Max Biedermann Instituts in Miami, Florida. Hier werden in Zusammenarbeit mit der Universität von Miami schwerpunktmäßig Forschungsprojekte im Bereich Biomechanik durchgeführt und unterstützt.

    2007

    Gründung der Miami Device Solutions in Miami, Florida durch einen Urenkel des Firmengründers. Das Unternehmen entwickelt innovative Produkte für die Unfallchirurgie.

    2008

    20 Jahre Biedermann Motech – Im stark wachsenden Markt für Wirbelsäulenimplantate behauptet das Joint Venture DePuy Spine erneut seine Position 2.

    Die vierte Generation der Unternehmerfamilie Biedermann tritt in die Geschäftsleitung ein. 

    2010

    Gründung der Biedermann Technologies, mit den Schwerpunkten Ausbau, Pflege und Lizenzierung des umfangreichen Patentportfolios.

    2012

    Nach 19 Jahren wird das Joint Venture mit DePuy einvernehmlich beendet. DePuy integriert das hinzugekaufte Wirbelsäulengeschäft der Firma Synthes. Biedermann weitet die Entwicklung und Umsetzung neuer innovativer Konzepte und Technologien für die Wirbelsäulen- und Unfallchirurgie aus.

    2014

    Gründung der Biedermann Evotech zur Erforschung der Anwendung neuer Materialien und Konzepte für die Wirbelsäulen- und Unfallchirurgie.

    2015

    Gründung der Biedermann Motech International. Dieses Unternehmen bietet innovative Implantatsysteme für die Wirbelsäulenchirurgie an und betreut den klinischen Einsatz.

    2015

    In Zusammenarbeit mit der Universität von Pennsylvania wird das Biedermann Lab for Orthopaedic Research gegründet. Der aktuelle Schwerpunkt des Forschungslabors ist die Behandlung von osteoporotischen Knochenbrüchen.